Meine Gedanken ziehen ihre Kreise, manchmal sind es auch Dreiecke, oder Ellipsen, auf jeden Fall sind sie so schnell, dass ich sie kaum erfassen kann.

Du nimmst tausende von meinen Gedankensträngen in Besitz, einige sind positiv gepolt,
viele negativ.

Sie sind welk, müde von dem ewigen hin und her, werden nur mehr mit alten Müll gespeist, der sich in unserer Beziehung angesammelt hat. Er braucht spritzige Liebe, was Spannendes, was Süßes und was zum Spielen. Sie sehen es nicht mehr wert, sich noch anzustrengen und ihre Kreativitätsblüten sprießen zu lassen, denn weder dieser ganze Gedankenbaum und seine Blüten werden von dir geschätzt.

Ich dachte, ich darf stolz auf meinen Baum sein, ich habe ihn geplegt, gegossen und ihn geliebt, jetzt macht er mich verrückt, denn er ist befallen vom permanenten Gedanken an dich und voll bepackt mit unerfüllten Hoffnungen, dass du mir doch noch einmal ein Stück weit entgegenkommst und mit enttäuschten Erwartungen. Mein Baum hat seine Wurzeln verloren und droht bei jedem Sturm umzufallen.

 

Du könntest einen duftenden Garten daraus machen, stattdessen kommst du jedes Mal mit der Motorsäge an.

Ich habe es so satt, mir dauernd meine kostbaren Äste abschneiden zu lassen.

 

25.9.08 01:04
 


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